Wie bei SAP durch Forschungspartnerschaften aus Ideen Realität wird

Ein Interview mit Karina Edmonds, Senior Vice President of Academic and Research Partnerships

Forschungspartnerschaften mit Hochschulen und Forschungsinstituten sind mehr als Kooperationen: Sie sind ein Katalysator für Innovation, sagt Karina Edmonds, Senior Vice President of Academic and Research Partnerships.

„Akademische Forschungspartnerschaften verschaffen SAP Zugang zu Fachwissen von Hochschulen und zu Talenten – und sorgen für eine schnellere Produktentwicklung“, erklärt sie. Die Partnerschaften vernetzen SAP mit führenden Köpfen in der Wissenschaft und öffnen Türen zu Durchbrüchen, die die Zukunft von KI in der Unternehmenstechnologie prägen.

Eine Welt, in der generative KI Entwicklerinnen und Entwickler nicht mehr überfordert. In der Quantencomputing als Dienstleistung Realität ist. In der intelligente Agenten komplexe Migrationen zu SAP S/4HANA zur Routine machen. All das ist keine ferne Vision mehr, sagt Edmonds. Denn das SAP Research Services Team hilft Entwicklungsteams bereits jetzt schon, diese Vorstellungen in konkrete Lösungen umzusetzen.

Das SAP Research Services Team ist ein wichtiger Bestandteil der Innovationsstrategie der SAP. Das Team koordiniert Partnerschaften mit Hochschulen und Forschungsinstituten, baut Verbindungen zu führenden Einrichtungen auf und steuert die Teilnahme der SAP an öffentlich finanzierten Projekten, akademischen Kooperationen und Doktorandenforschung. Das Ergebnis: Aus visionären Ideen werden praktikable Lösungen, die Unternehmen großen Nutzen bringen. Ob es um Themen wie KI-native Architekturen, Quantencomputing, stark personalisierte Nutzererlebnisse oder andere führende Fragen geht: Die Partnerschaften tragen dazu bei, dass die SAP an der Spitze bei KI-Innovationen für Unternehmen bleibt.

Akademische Forschung in Produkte und Prozesse einfließen lassen

Bei SAP bleibt akademische Forschung nicht nur Theorie. Sie bringt Unternehmen echten Nutzen. „Herauszufinden, wer die Top-Forscherinnen und -Forscher für bestimmte strategische Themen sind: Das ist ein zentraler Teil meiner Arbeit“, erklärt Edmonds. „In diesem Bereich ist sehr viel Bewegung. Und das Tempo des Wandels nimmt immer weiter zu. KI ist das führende Thema in unserer Forschungsagenda.“

SAP hat eine lange Tradition, akademische Forschung in Produktinnovationen einfließen zu lassen. An der Basis bringen Doktorandinnen und Doktoranden akademisches Know-how in Produkte ein und füllen die Talent-Pipeline. Strategische Partnerschaften sorgen dafür, dass SAP federführend bei Innovationen bleibt. Und Initiativen wie den Hasso-Plattner-Stiftunglehrstuhl für KI an der University of California, Irvine, schaffen Wissen auch außerhalb der SAP.

Akademische Forschung ermögliche es der SAP, „über Jahrzehnte entstandenes Know-how von Hochschulen zu nutzen, um Kunden bessere Produkte und Services bieten zu können“, erklärt Edmonds. Diese Forschung könne zu grundlegenden Verbesserungen bei den Produkten, Services und internen Prozessen der SAP führen.

Ein wichtiger interner Prozess ist beispielsweise das Entwicklererlebnis (Developer Experience, DevEx). Entwicklerinnen und Entwickler nutzen zunehmend generative KI-Tools. Deshalb ist es umso wichtiger, kognitive Überlastungen zu vermeiden, um ihre Produktivität zu maximieren. Aber wie viel Interaktion ist zu viel? Um das zu klären, haben SAP und das Hasso-Plattner-Institut die Initiative Developer Experience at SAP mit der Studie Wearables to Measure Developer Experience at Work ins Leben gerufen.

Akademische Forschung hat bei SAP viele Formen. So gibt es Doktorandinnen und Doktoranden, die in SAP-Teams integriert sind und dort an Themen arbeiten wie synthetische Daten, das Prognostizieren des Unvorhersehbaren und Steigerung der Leistung bei geringerem Ressourcenverbrauch. Parallel arbeitet SAP mit führenden Universitäten an strategischen Projekten zusammen. Ein aktuelles Beispiel ist eine Partnerschaft mit der University of California, Irvine. Dabei wird erforscht, wie man mithilfe von KI die Migration zu SAP S/4HANA beschleunigen kann.

7 Tipps zur Entwicklung von SAP KI-Kompetenzen

Ausblick: Innovation für alle

Das SAP Research Services Team unterstützt zudem administrativ die Teilnahme der SAP an öffentlich geförderten Projekten (PFP). Diese werden überwiegend von der deutschen Bundesregierung oder der Europäischen Kommission finanziert.

Die aktive Teilnahme der SAP an PFPs, beispielsweise zur Nutzung von Quantencomputing-Plattformen in Deutschland, zeigt, dass die SAP sehr daran interessiert ist, sich frühzeitig mit einigen der komplexesten Herausforderungen zu befassen, vor der die Welt derzeit steht.

Unter der Leitung von Edmonds sind Forschungsleistungen und akademische Kooperationen nicht bloß Theorie, sondern ein leistungsstarkes Instrument für Innovation, das jedem Team und allen Mitarbeitenden bei SAP zugänglich ist.

„Innovation ist für alle da. Und solange ich diese Rolle habe, sollten alle Teams die Möglichkeit haben, Zugang zu akademischer Forschung zu haben, um Produkte und Prozesse zu verbessern“, sagt sie.

Abonnieren Sie den SAP News Center Newsletter

The post Wie bei SAP durch Forschungspartnerschaften aus Ideen Realität wird appeared first on SAP News Center.